„Solaranlagen im Hochgebirge gegen Stromlücken im Winter“

Wenn im Tiefland die Neben ziehen, sollen Solaranlagen im Hochgebirge der Schweiz als zusätzliche Energielieferanten fungieren. Eine Artikel aus der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) führt in einem Artikel in das Thema ein.

Derzeit wird die größte Anlage an der Staumauer im Muttsee im Glarner Land gebaut. Derartige Großanlagen in den Bergen sollen zukünftig einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten. Subventionierung tut Not!

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Versorgungssicherheit am Beispiel Litauen

„Litauen weiss, dass Versorgungssicherheit etwas kostet: Der teure LNG-Terminal Klaipeda war lange umstritten – bis jetzt“

Im Artikel «Versorgungssicherheit kostet – Litauen weiss das» berichtet Rudolf Hermann in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) über die Anstrengungen Litauens die Versorgungssicherheit mit Gas sicherzustellen. Ein schwimmendes LNG-Terminal wurde installiert.

„Mit erheblichem Kostenaufwand hat Litauen 2014 durch die Langzeitmiete eines schwimmenden LNG-Terminals das einstige Moskauer Erdgasmonopol gebrochen. Das macht sich jetzt bezahlt: Die Anlage sichert den baltischen Staaten und sogar Finnland die Versorgung auch bei einem möglichen Totalausfall von Lieferungen aus Russland.“

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«Wie sicher ist die Stromversorgung?»

Unter dem Titel «Wie sicher ist die Stromversorgung?» veröffentlichte der Blogger Eberhard Wagner mit dem Co-Autor Heiner Gathmann eine kritische Sicht auf den aktuellen Weg der Stromversorgung. In den Artikel legt er den Finger in die „großen Wunden der Stromversorgung“:

  • Wechselnde, durch das Wetter vorgegebene und durch Menschen nicht zu beeinflussende Einspeisung von elektr. Energie durch Wind- und Sonnenenergie in das Netz, wodurch die Schere zwischen Bedarf und Erzeugung sich bedrohlich öffnet.
  • Noch nicht vorhandene und daher zu geringe Speicherkapazitäten,
  • Fehlende Übertragungsleitungen zwischen den Offshore Windparks und den Verbrauchszentren im Süden.
  • Und …viel zu schnelle Abschaltung der konv. Kraftwerke, da diese bisher für ein stabiles Netz unabdingbar sind.

Der Artikel kann unter klauseberhardwagner.wordpress.com gelesen werden.

RWE verringert Stromerzeugung im Inland

Nach Medienberichten verringert der größte deutsche Kraftwerksbetreiber RWE die Stromerzeugung in Deutschland bis Ende 2022 um rund ein Drittel. Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender der RWE, wird in der Zeitung „Die Welt“ zitiert: „So schnell können Sie gar nicht zubauen, um diesen Schwund auszugleichen“ und „Unser Marktanteil wird damit natürlich deutlich kleiner.“ Weiterlesen

Großstörung: Münsterländer Schneechaos im Jahr 2005

Ende November 2005 kam es im Westmünsterland (NRW) zu einem aussergewöhnlichen Wetterereignis. Nasser Pappschnee „klebte“ auf den Leitungen und fror nachts an. Ausschlagebend war die kalte und sehr nasse polare Meeresluft, die nach Deutschland gelenkt wurde. Im Verlauf des 25. November erreichte ein Tief «Sturmtiefstärke». Ergiebige Schneefälle mit Schneehöhen von bis zu 50 cm Höhe brachten ein Unwetter über das Münsterland und auch benachbarte Regionen. Weiterlesen

Emslandstörung 2006

Im November 2006 wurden die beiden 380.000 V Stromleitungen Conneforde-Diele, die auch über die Ems führen, am Abend des 4. November 2006 für die Überführung des Kreuzfahrtschiffs Norwegian Pearl abgeschaltet. Das Kreuzfahrtschiff war in der Papenburger Meyer Werft gebaut worden und sollte in dieser Nacht auf die Nordsee ausgeschifft werden.

In der Folge kam es gegen 22:10 Uhr zu einem großen Stromausfall in Europa: Teile von Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Österreich, Spanien waren bis zu 120 Minuten ohne Strom. Die Auswirkungen waren bis Marokko spürbar.

Quellen

  • Die Hintergründe, wie Ursachen, Verlauf und Folgen dieser Großstörung beschriebt der Beitrag «Stromausfall in Europa im November 2006» bei Wikipedia.
  • UCTE Report: «Final Report System Disturbance on 4 November 2006» der Union for the Co-ordination of Transmission of Electricity (UCTE), zu finden auf dem Server der entsoe.eu (PDF, 58 Seiten Bericht). Die «ENTSO-E» ist das «European Network of Transmission System Operators for Electricity», also der „Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber“.